Nordhanar reagiert auf KATZE-Resolution: „Frieden ja – aber nicht um jeden Preis.“

San Vezzano, 22. März – Nach der Veröffentlichung der Resolution der Koalition Autonomer Territorien zur Zusammenarbeit und Entwicklung (KATZE), die ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen in Sarangeli fordert, hat das Vereinigte Nordhanarische Kaiserreich nun offiziell Stellung bezogen. In einem ausführlichen Kommuniqué betont das Außenministerium sowohl die grundsätzliche Zustimmung zum Friedensimpuls der KATZE – als auch die Notwendigkeit realistischer Sicherheitsüberlegungen.

„Ein Frieden, der nur auf dem Papier besteht, während im Feld die Warlords ihre nächsten Übergriffe vorbereiten, ist kein Frieden – sondern Selbsttäuschung“, heißt es aus dem Umfeld der Außenministerin Baronesse Anastasia von Demelstein. Dennoch: Das Kaiserreich wird sich an den angekündigten diplomatischen Konsultationen beteiligen und sieht die Initiative der KATZE als bedeutenden Schritt in Richtung Entspannung.

Gleichzeitig macht San Vezzano deutlich, dass man keiner einseitigen Friedenspflicht unterliegt. Man sei bereit, auf eigene Offensiven zu verzichten – solange die Warlords keine neuen Angriffe starten. Kommt es jedoch zu Übergriffen, behalten sich die nordhanarischen Truppen das Recht auf Selbstverteidigung und Schutz der Zivilbevölkerung ausdrücklich vor.

Die Lage in Sarangeli bleibt derweil angespannt. Beobachter vor Ort berichten von einer prekären humanitären Situation und von zunehmendem Druck auf die unter Kontrolle der Ordnungskräfte stehenden Schutzzonen. Gerade dort sehen viele Nordhanar als letzte Hoffnung.

Innenpolitisch wird der Schritt Nordhanars als Ausdruck des nordhanarischen Pragmatismus gesehen. Die kaiserliche Linie: Kooperation ja, aber nicht um jeden Preis. „Nordhanar will den Frieden, aber es wird ihn nicht auf Knien erbitten. Frieden muss erarbeitet, nicht herbeigewünscht werden“, kommentierte ein Sprecher des Hofes.

Die kommenden Tage dürften nun entscheidend werden. Wenn die KATZE die richtigen Rahmenbedingungen schafft – diplomatisch, sicherheitspolitisch und strukturell –, könnte sich ein tatsächlicher Pfad zur Stabilisierung auftun. Wenn nicht, bleibt die Sorge, dass die heutige Waffenruhe nur die Vorbereitung für das nächste Feuergefecht ist.